3 Schritte wie Du mehr Motivation entwickelst

Hast Du ein großes Ziel, aber Deine Motivation hindert Dich daran es zu erreichen? In diesem Blog-Artikel erfährst Du, wie Du Deinen Kopf auf Bestform bringst und wie Du die notwendige Motivation für Dein Ziel bekommst, sodass Du Dich hiernach wie ein Gewinner fühlst.

„Um dein wahres Potential zu entdecken, musst du zuerst deine eigenen Grenzen finden und dann musst du den Mut haben, sie zu überschreiten.“ – Picabo Street, Skirennläuferin

Jeder Handlung, die wir in unserem Leben tun, geht ein Gedanke voraus.

Aber wie können wir zieldienliche Handlungen etablieren, die uns unterstützen unser Ziel zu erreichen – sei es das Abnehmen, mehr Sport zu treiben oder einfach nur erfolgreicher zu werden?

Die Naturwissenschaft liefert hier die richtigen Antworten.

Wenn wir z.B. eine bestimmte Bewegung ausführen möchten, wie das Bewegen unseres Beines, dann können wir dieses quasi nur tun, wenn sich in unserem Gehirn das passende Areal mit den passenden Netzwerken bzw. Mustern aktiviert. Durch dieses Zusammenspiel wird die Bewegung ausgeführt.

Wir können also nicht nur denken, sondern es muss auch mit einer Handlung verbunden sein, und, in der Regel ist dies dann auch mit einem Gefühl verbunden.

Sobald wir also in den Bereich der Vorstellungen kommen, dann ist dies nicht einfach nur daher gedacht – es hängt noch etwas dran, nämlich ein Gefühl. Jede Vorstellung, wie etwas sein soll oder wie mein Gegenüber oder ich sein möchte ist mit einem Gefühl verknüpft und genau diese, so wertvolle, Vorstellung und das dazugehörige Gefühl bestimmen dann auch, wie wir in dem jeweiligen Kontext agieren.  

(Quelle: „Begeistern statt entgeistern!“ | Prof. Dr. Gerald Hüther im Gespräch“).

Es macht somit Sinn die eigenen inneren Bilder, Gedanken und Gefühle in dem jeweiligen Kontext der gewünschten Veränderung einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Aber vorerst schauen wir uns einmal das Thema Motivation an und was es mit inneren Bildern, Gedanken und Gefühlen zu tun hat.

Was ist Motivation?

Dieses Wort kann beflügeln und sogar Berge versetzten. Es lässt sich so einfach sagen oder auf ein leeres Blatt Papier schreiben, aber trotz bester Absichten fehlt sie uns häufig und wenn sie uns einmal abhandengekommen ist, dann finden wir sie auch nicht so schnell wieder.

Der erste Schritt der Veränderung zu mehr Motivation liegt in Deiner inneren Einstellung begründet.

Das Wort Motivation erhält zwei Worte „Motiv“ und genau hinter diesem Wort verbringt sich der Grund bzw. der Anlass oder die Gesamtheit aller Beweggründe, die zu einer Handlung (zweites Wort in Motivation ist „Motion“ = Bewegung) führen.

Deine Einstellung entscheidet – aber Du kannst frei wählen, ob Du etwas tust oder nicht. Aktion ja oder nein.

Jeden Moment wirst Du vor die Wahl gestellt: Genieße ich meine relative bequemliche Komfortzone und genieße ich das kleine Leid des Stillstands? Oder, verlasse ich die Bequemlichkeit und wende mich der Unbequemlichkeit des Neuen zu. Einem scheinbar so weit entfernten großen Glück. Du hast die Wahl.

Somit kommen wir zu den ersten 3 wichtigsten Schritte jeder Veränderung (vgl. Anthony Robbins, die Kraft Dein Schicksal zu gestalten):

  1. Wisse, WAS Du (verändern) willst
  2. Wisse, WARUM Du das willst und
  3. dann kümmere Dich um das WIE

Oder ganz einfach mit den Worten von Denys Scharnweber ausgedrückt „Mach das Ergebnis klar“.

Motivation ist ein Prozess, der in Deinem Inneren abläuft und hierfür wird eine Strategie verwendet, welche sich in der Annahme begründet, dass der Mensch Schmerz vermeiden und Glück empfangen will (vgl. Anthony Robbins, die Kraft Dein Schicksal zu gestalten).

Im Modell des NLP/NLC und in der Hypnose gibt es einige Techniken, um Deine Motivation einzuschalten und diese auch zu verstärken.

Du kannst also mehr Motivation aufbringen in dem Du folgende der 2 Strategien anwendest:

  1. Verbinde Deine Untätigkeit (im Kontext X) mit großen Schmerzen, so, dass Du vollkommen automatisch auf Dein Ziel hinsteuerst (Weg-von-Strategie)
  2. Verbinde Deine gewünschten und gewollten Handlungen mit so vielen angenehmen und guten Gefühlen (Hinzu-Strategie), so, dass Du bewusst und freudig auf Dein Ziel zugehst

Beide Strategien bringen Dich auf eine bestimmte Art und Weise zu einem Ergebnis.

Wie wäre das für Dich, wenn Du Deine Ziele erreichst und hierbei automatisch immer mehr gute Gefühle fühlen würdest? Das hört sich doch gut an, oder? Wie würde es sich für Dich anfühlen „In Freude zu baden – Hypnose“ (klicke hier)?

Erfolg kommt von Er-folgen. Somit müssen wir mit dem Tun, der Aktion beginnen.

Zurück zu den oben genannten 3 Schritten:

  1. Wisse, WAS Du (verändern) willst

Mach Dir bewusst, welches Ziel Du hast und überprüfe es auf Realisierbarkeit und Ökologie (Wohlgeformtheitskriterien)

  • Wisse, WARUM Du das willst und dann

Finde mindestens 1 so starkes WARUM, dass es alle Widerstände und Neins auslöscht. Hier geht es nicht um quantitative, sondern, um qualitative WARUMS.

  • Mach das Ergebnis klar (Zitat, Denys Scharnweber)

Hier geht es jetzt darum, das Ergebnis genau vor Deinem inneren Auge zu sehen. So detailliert wie nur möglich. Ich werde Dich an die Hand nehmen und mit den folgenden Schritten kannst Du eine geeignete Motivationsstrategie in Dir installieren.

3.1 Stell Dir jetzt einmal vor, du hättest Dein Ziel bereits erreicht (Sieh Dich hierbei in der Situation vorerst von außen – dissoziiert). Beispiel, Du sitzt im Kino und schaust auf eine Leinwand, wo Du bist und Dein Ziel bereits erreicht hast.

3.2 Was siehst Du, hörst Du, riechst Du, schmeckst Du, fühlst Du (V.A.K.O.G-Trance). Beschreibe die Details Deiner Wahrnehmung.

3.3 Verändere die Submodalitäten so, dass es für Dich sexy, attraktiv, wohltuend ist und gute Gefühle macht. Mach z.B. die Bilder heller und bunter, (innere) Stimmen vielleicht lauter oder leiser, Gefühle verstärken in dem Du sie durch den Körper kreisen lässt etc.

3.4 Ankere jeden Durchlauf sobald eine Verstärkung Deines inneren Zustandes eingetreten ist. Das heißt, beginne z.B. erst mit dem Visuellen-Kanal und ankere die Verstärkung. Dann auditiv usw.

3.5 Augen auf und denke einmal kurz an was anderes (Separator). Was ist die 5 Nachkommastelle bei Pi? 😉

3.6 Löse den Anker erneut und assoziiere Dich dieses Mal (Sieh das Ergebnis so, als würdest Du es vor Deinem inneren Auge sehen, Du bist mittendrin, statt nur dabei). Bist Du assoziiert, dann löse den Anker erneut aus und genieße diesen Zustand.

3.7 Öffne Deine Augen und denke jetzt bitte einmal daran, was ist die Deine erste Handlung, um dieses Ziel zu erreichen. Löse Deinen Anker aus.

3.8 Wiederhole den Schritt 3.6 dann auch mit Deiner 2. und 3. Handlung

3.9 Dann solltest Du über ausreichend Motivation verfügen

Falls es kompliziert klingt, dann lade ich Dich ein: mach die Erfahrung!

1 Gramm Praxis ist mehr wert als 1 Tonne Theorie (Markus Dan). Probiere es einfach einmal aus. Es gibt keine Fehler, nur Feedback.

Hier die grafische Zusammenfassung

Vielleicht übst Du es mit einem Partner oder besucht eine Peer-Group. Falls Du schon ein erfahrener oder fortgeschrittener NLPler /NLCler oder Hypnotiseur bist, dann lade ich Dich ein, den Prozess für Dich selbst zu verbessern. Wie? Frage Dich einmal, wo in meinem Leben habe ich schon eine geeignete Motivationsstrategie? Wie sieht diese in ihren einzelnen Komponenten aus? Frage Dich, wie gehe ich in dieser Strategie mit Herausforderungen oder Störungen um? Was passiert da genau und wie kann ich das für meine anderen Zielerreichungsprozesse bzw. Motivationsstrategien nutzen?

Viel Spaß damit!

Ich freue mich über Dein Feedback!

Hier noch zwei Testimonials

Testimonial Speaking „Motivation im Sport“

Testimonial „Berufssportlerin – Anna Maria Bajde – Volleyballerin“

Hier geht es zu weiteren Veranstaltungen (klicke hier)

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